Dienstag, 17. März 2009

Welten

<18
>40



P.S.:

Liebe Frau Vogt,

vielen Dank dafür, dass Sie mir in irgendeiner Klasse (kleiner als 5) beigebracht haben, dass man das Kleiner-Zeichen ziemlich gut von dem Größer-Zeichen unterscheiden kann, da das Kleiner-Zeichen einem k ähnelt – und kleiner mit genau diesem Buchstaben beginnt.
Jemand, der oft erst mal überlegen muss, auf welcher Seite das Herz schlägt, bevor er bestimmen kann, wo noch mal so ganz genau rechts schon wieder war, weiß diesen kleinen Ratschlag ein Leben lang zu schätzen.

"α", "Ø", "π" oder "=" sind kein Problem. Aber "<" würde ich ohne Sie wahrscheinlich immer noch nicht von ">" unterscheiden können. Und da gäbe es noch nicht einmal ein Herz, dass zwinkernd die Lösung pumpt.

Danke!

Kommentare:

Roland hat gesagt…

ha, ohne den "k" trick könnt ich auch nicht auf dieser welt bestehen.
um herauszufinden wo rechts und links ist, schreibe ich immer "laufen" mit meinem imaginären füller vor meinem geistigen auge. da ich rechtshänder bin, bekomme ich dann ganz schnell spitz wo rechts und schließlich auch links ist. Diesen trick braucht natürlich niemand der beim bund war. das ding mit rechts und links bekommt man dort ja mit roher gewalt für alle ewigkeit eingebrannt.

baddiel hat gesagt…

was passiert denn beim bund?

lass uns zivis mal teilhaben an den geschichten um obskure männer-riten, bierduschen und wilde wochendfahrten.

Roland hat gesagt…

fragen, fragen, immer nur fragen
es kann der käfer den specht nicht ertragen
gibt mir ein rätsel auf, ich werde sagen
da musst du jemanden anders fragen ...

ich konkretisiere mich mal wie folgt:
"Diesen trick bräuchte ich natürlich nicht, wenn ich beim bund gewesen wäre."

und wer kann uns zivis jetzt etwas über die obskuren männer-riten, bierduschen und wilde wochendfahrten berichten?

baddiel hat gesagt…

na, dass DU nicht beim bund warst, habe ich mir schon gedacht.

bei deinem musikgeschmack hättest du bestimmt ohnehin keinen anschluß gefunden, evt. sogar auffefressebekommen.

aber ich dachte, du hast infos aus erster hand.

wir vermeintlich soften indie-kids zehren uns doch in wahrheit heimlich nach dem ein oder andernen machismo. und wenn auch nur aus erzählungen oder auf dmax.

Brettermeier hat gesagt…

Ich hab das so gelernt: Man muss sich > und < als Pacman ohne Kringel drumherum vorstellen. Und weil Pacman total gefräßig ist, frisst der immer die größere Zahl auf.
Find ich viel cooler als das mit "<" und "K".

baddiel hat gesagt…

diese methode klingt noch ein bißchen intuitiver.
und folgendes zitat direkt mal ein wenig treffender:

"Wenn Computerspiele wie Pacman uns Menschen beeinflussen würden,
würden wir immer noch durch dunkle Gänge wandern, elektronische Musik hören und Pillen fressen."

 
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